Dreikönigtauchen

Auch in 2024 ist die Tradition, dass Taucher an Dreikönig den ersten Tauchgang im Neuen Jahr gemeinsam mit anderen Tauchern machen, fortgesetzt worden.

Wolfgang Hirth hat dieses Tauchevent, das zusammen mit den Taucherinnen und Tauchern der Koralle Muggensturm gestaltet wurde, wie schon in den Jahren zuvor organisiert. Wie immer haben wir uns um 9.15 Uhr vor dem Eingangstor des Freizeitcenter Stollhofen getroffen und sind anschließend gemeinsam zum See auf dem Gelände des Freizeitparks, gefahren. Dieses Jahr waren 25 Personen dabei, 17 davon waren tauchen im See. Alle anderen haben alles vorbereitet, damit nach dem Tauchgang heißer Glühwein sowie Brezel, süße Stücke und selbst gebackenes genießen konnten. Es war auch ausreichend Zeit sich untereinander auszutauschen, Tauchausrüstung, Tauchurlaub, interessante Seen, Vereinsneuigkeiten und vieles Interessantes mehr wurden ausgetauscht. Nach dem Tauchen haben wir uns noch in der Pizzeria des Freizeitcenters getroffen

Herzlichen Dank an alle die dazu beigetragen haben, dass dies wieder eine schöne gemeinsame Veranstaltung beider Vereine war.

Winterruhe, Winterschlaf und Winterstarre

Spannende Exkursion der TSV-Kids – Pinguine im Wald

Raschelndes Laub, ein rauer Strick, modriger Geruch, streifende Zweige und aufgeregte Kinderstimmen – der Waldparcours schärfte alle Sinne. Mit geschlossenen Augen streiften die Kinder des Tauchsportvereins (TSV) Malsch e. V. durch den Buchenwald hinter dem Vereinsheim, geleitet nur von einer fingerdicken Kordel, die sich um die Bäume spannte.

Das Spiel förderte gleichermaßen das Vertrauen und die Fantasie. Es war nur eines der vielen Stationen einer Exkursion, die am Samstagabend des dritten Adventswochenendes stattfand. Waldpädagogin Jessica Rabenschlag (35 Jahre) eröffnete den TSV-Kids einen besseren Zugang zur Natur – durch sinnliche Wahrnehmungen und eine spielerische Vermittlung von Fakten. So hatte die Diplomforstwirtin etwa Papptiere im Wald versteckt, anhand derer sie die Verhaltensweisen der Tiere erklärte. Oder den Unterschied zwischen Winterruhe, Winterschlaf und Winterstarre. 

Die Veranstaltung fügt sich in die Tradition des TSV Malsch e. V., Leistungssport mit Nachhaltigkeit zu kombinieren, wie Sportwart Reinhard Schottmüller erklärte. Der Verein bietet ein breites Spektrum an Aktivitäten, in die auch die Kinder schon früh mit einbezogen werden. Beispiel: unter dem Motto „Tauchen pro Natur und Umwelt“ gehören Renaturierungsmaßnahmen an Baggerseen genauso dazu, wie das Monitoring der Wassergüte von Seen. Dazu werden Unterwasserpflanzen, sogenannte Makrophyten, bewertet. Derartige Veranstaltungen förderten die psychosozialen Kompetenzen ebenso wie die individuelle Verantwortung, das sind wichtige Bausteine des Teambuildings. Und der Nachwuchs habe natürlich einen besonderen Stellenwert, wie Schottmüller weiter ausführte.

Im Sommer etwa war das „Fischmobil“ zu Besuch bei den TSV-Kids. Das rollende Umweltbildungsfahrzeug zeigte dem Tauchsportnachwuchs die Flora und Fauna des benachbarten Fließgewässers – anhand etwa von Proben, die mithilfe von Mikroskopen untersucht wurden. Larven, Krebse und Schnecken – verblüffend viele Kleinstlebewesen wurden dabei beobachtet. Dieses Wochenende aber ging es um eher größere Tiere, wie etwa Rehe und Marder. Live beobachtet werden konnte immerhin ein Specht. Die etwa 90-minütige Waldexkursion fand ihren Höhepunkt in einem großen Fackelzug zurück zum Vereinsheim, in dem der Abend standesgemäß mit Kinderpunsch, Glühwein und Leckereien vom Grill ausklang.

Text und Fotos: Arne Olerth

Erste Hilfe Kurs beim TSV Malsch

Am Sonntag, 5. November 2023, haben wir im Vereinsheim einen Erste-Hilfe Kurs durchgeführt.

Sabine Eckert, langjährige Taucherin im TSV Malsch, Ärztin und mit viel Erfahrung im Umgang mit medizinischen Notfallsituationen, hatte sich bereit erklärt, diesen Kurs allgemein zum Thema Erste Hilfe und auch speziell zum Thema Tauchen anzubieten. An dieser Stelle einen herzlichen Dank an Sabine.

Vorweg, es war kein Kurs, um sich eine Präsentation anzuschauen und gemütlich bei einer Tasse Kaffee den Erläuterungen zu folgen.

Es war „Arbeiten“ angesagt, anpacken, selbst Erfahrung sammeln unter Anleitung, Sicherheit gewinnen, alle bekannten aber auch neue Möglichkeiten der Ersten Hilfe selbst ausprobieren. Es wurde auch vermittelt, welche besonderen Maßnahmen bei Tauchunfällen erforderlich werden können.

Was tun beim Eintreffen an einer Unfallstelle? Keine Angst was Falsches zu tun!

Anpacken, Helfen ist das oberste Gebot! Einige Grundsätze beim Eintreffen an einer Unfallstelle helfen die Stresssituation unter Kontrolle zu halten. Absichern der Unfallstelle, Ansprechen von Verletzten, Alarmierung über Notrufnummern, wichtige Informationen die weiter gegeben werden müssen, welches Material ist in einem Standard Verbandskasten und wie kann bzw. muss es eingesetzt werden? Etc.

Alles wurde geübt, Anlegen von Druckverbänden bei stark blutenden Wunden, Erstversorgung von unterschiedlichsten Verletzungen, stabile Lagerung von Verletzten, Auskühlschutz, Erkennen von Anzeichen einer Veränderung des Zustandes eines Verletzten. Sabine hat auch die medizinischen Auswirkungen erläutert, die zeitverzögert bei einem Verletzten auftreten können.

Alle die dabei waren, haben die Herz-Lungen-Wiederbelebung mit Einsatz eines Defibrillators üben können. Alle haben gemerkt, dass dies durchaus zu einer körperlich anstrengenden Sache werden kann und wie das in einer Zusammenarbeit mit einem weiteren Helfer gemeinsam weitergeführt werden kann. Auch das Abnehmen eines Motorradhelmes konnte geübt werden.

Zum Abschluss haben wir noch eine Übung gemacht, die zuvor noch keiner der Anwesenden ausprobieren konnte. Ralf hat einen gebrauchten aber undichten Trockentauchanzug, der nicht mehr reparabel war, angezogen. Dann haben wir versucht mit Schere und weiterem Equipment ihn aus dem Anzug zu befreien. Die Erfahrung, dass dies unter Umständen eine Herausforderung werden kann und welche Maßnahmen am zweckmäßigsten sind, hat sich bei der Übung gezeigt.

Alles in allem war die Zeit von 9 Uhr morgens bis 17 Uhr abends sehr kurzweilig und informativ. Alle haben festgestellt, dass es wichtig ist, selbst das alles einmal auszuprobieren. Auch für einige Teilnehmer, die jährlich im Beruf oder bei der Feuerwehr Erste-Hilfe-Schulungen machen, waren einige neue Ansätze dabei.

Nicht zuletzt war auch die Verpflegung den Tag über ausgezeichnet. Simone hat eine große Salami aus seinem Heimatort Bergamo spendiert, es gab Kaffee und Kuchen sowie auch ein gutes Mittagessen.

Es war ein lehrreicher und erfolgreicher Tag – nochmals Danke an Sabine, die auch die sicherlich nicht trivialen medizinischen Sachverhalte so erläutert hat, dass jeder etwas mitnehmen konnte und bei einem Unfall Erste Hilfe leisten kann bzw. sich auch traut.

TSV Malsch Verwaltung

Seminar Süßwasserbiologie

Zum ersten Mal hat der TSV Malsch das zweitägige Seminar Süßwasserbiologie des VDST selbst ausgerichtet im Vereinsheim.

Frank Pätzold als hauptberuflicher Gewässerökologe und Ko-Moderator Ulf Silzner (Ausbilder im Landesfischereiverband) haben die Veranstaltung geleitet.

Die Veranstaltung hatte theoretische und praktische Teile.

Jeweils vormittags wurden die theoretischen Teile abgehandelt. Am ersten Tag wurden alle Grundlagen zur „Chemie des Wassers“ sowie jahresbedingte Kreisläufe in unseren Gewässern im Detail erläutert, so dass alle Teilnehmer die wesentlichen und wichtigen Zyklen in Gewässern verstehen konnten.

Nachmittags stand Tauchen im Hurstsee auf dem Plan, alles was unbekannt war wurde gesammelt, vor Ort gesichtet, einiges wie z.B. größere Muscheln wieder ins Wasser zurückgesetzt. Eine Gruppe hat vom Boot aus Wasserproben entnommen. Danach ging es zurück ins Vereinsheim, dort haben wir alles bestimmt was wir gefunden hatten und die Wasserproben wurden analysiert. Es konnten viele Wasserpflanzen mit Hilfe eines Bestimmungsschlüssels identifiziert werden. Ebenso vieles an Kleingetier war unter dem Mikroskop zu sehen. Ulf hat das Mikroskop, das direkt an den Beamer angeschlossen werden konnte, mitgebracht. Somit konnten alle sehr gut gleichzeitig sehen, was sich da bewegt.

Am zweiten Vormittag Tag standen Fische, Schalentiere, Wirbellose … also alles was sonst noch im Wasser lebt, auf der Agenda. Ulf hat die Fische und die Gewässer sowie die Lebensbedingungen der Fische und deren Grenzen in den Gewässern, sehr anschaulich erläutert. Frank hat die weiteren Lebewesen im Wasser, deren Funktion und Lebensweise, sowie die Besonderheiten von einigen, sehr gut erläutert. Es gab viele Überraschungen was die Natur speziell unter Wasser so bietet.

Frank hat für den zweiten Nachmittag einen Tauchgang im Elsass organisiert, im Chalets du Lac, für diejenigen die dort noch nie tauchen waren. 15-20m Sicht, eine Vielzahl von seltenen Wasserpflanzen, alle waren begeistert.

Der restliche Teil der Truppe war bei Sonnenschein und sehr angenehmen Temperaturen für den 8. Oktober nochmals im Hurst und hat weiteres Material gesammelt, das im Nachgang wieder bestimmt wurde.

Das Seminar wurde begleitet von Dr. Till Vogel (BTSV Wissenschaft und Gewässer), er hat nach dem Seminar Frank Pätzold die Berechtigung erteilt, dass er die nächsten 5 Jahre selbständig dieses Seminar durchführen darf und auch die Berechtigung hat, Brevets beim VDST zu beantragen.

Es hat allen Teilnehmern viel Spaß gemacht, die Verpflegung über die beiden Tage war sehr gut, Hans Müller hat uns mit einem perfekten Zopf und Laugenstangen verwöhnt, einige haben Kuchen mitgebracht. Es war alles in allem eine sehr gute und informative Veranstaltung. Dank an Alle die geholfen haben, das zu ermöglichen.

Insel Giglio in Italien - Tauchurlaub des TSV Malsch 2023

Zum ersten mal seit vielen Jahren wurde wieder ein Tauchurlaub über den Verein organisiert. Es waren 15 Teilnehmer aus Malsch dabei, Simone Vinati hat sich mit 7 Tauchern aus dem Tauchverein Bergamo unserer Planung des Urlaubes mit angeschlossen.
Das Ziel war die Mittelmeer Insel Giglio, die in einem Meeresschutzgebiet liegt.
Bekannt wurde Giglio u. A. durch das Schiffunglück der Costa Concordia im Januar 2012.
Bei den Tauchern ist Giglio jedoch schon seit vielen Jahren bekannt, wegen der intakten Unterwasserwelt, der faszinierenden Tauchspots, der guten deutschen Basis die Rainer Krumbach leitet, des sehr guten Essens und italienischen Flairs überall auf der Insel. Die Insel ist auch für Nicht-Taucher attraktiv, schöne Wanderwege, 3 typisch kleine alte Orte im Toskana Stil und natürlich super Strand und Bademöglichkeit in Giglio Campese, wo wir diese Woche verbrachten.

Wir planen über die Winterzeit einen Vortrag im Vereinsheim, da können wir auf alle Details oder Fragen eingehen und vor allem viele Bilder zeigen.

Zum Tauchen ging es mit dem Schlauchboot, je nach Wind und Wetter bevorzugt in geschützte Buchten. Wir hatten nahezu keine Probleme obwohl bei der Fahrt mit dem Boot ab und zu Wellen bis zu 1m Höhe waren.
Auch von Land aus waren interessante Tauchgänge möglich, manchmal auch mit Wellengang der dann herausfordernd war.
In Italien ist das Tauchen „selbstverantwortlich“, die Basis begleitet auf Wunsch. Tauchgänge sind nicht reglementiert. Wie waren mehrfach auf 40 m Tiefe, bei glasklarem Wasser und konnten viele Gorgonien sehen in leuchtenden Farben. Aber auch für unsere Anfänger, die max. 20m tief tauchten, war viel zu entdecken. Von kleinen sehr bunten Fadenschnecken, orange leuchtenden Weichkorallen, bis zu großen Muränen, war alles da.

Alles in allem hatten wir eine super schöne Woche, einige haben es auf 12 Tauchgänge gebracht in den 6 Tagen.
Auch das Preis- Leistungsverhältnis, sowohl das Tauchen aber auch das Essen in den Restaurants, war für uns alle überraschend günstig, sehr attraktiv und wirklich sehr gut..

 

Die Giglio Urlauber.

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