Werkstatt aufgeräumt

Nachdem vor einigen Wochen bereits in einem großen Arbeitseinsatz das Clubhaus auf Vordermann gebracht wurde, war heute die Werkstatt an der Reihe. Beim allgemeinen Arbeitseinsatz hatten wir sie extra außen vor gelassen, um sie konzentriert heute auf links zu drehen und sauber wieder einzuräumen.

Dazu traten Uwe P., Christian F., Tibor S. und ich an. Zunächst galt es den Bestand zu sichten. Im Laufe der letzten Jahre hatte sich doch so einiges angesammelt. Und nicht alles davon war wirklich brauchbar. Andererseits traten auch einige Schätze zu Tage, die ich fast schon neu bestellt hätte.

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Zunächst galt es aber 2 Wannen Elektro- und Metallschrott, sowie 2 Müllsäcke kaputtes Werkzeug, rostige, verbeulte oder schlicht defekte Füllanlagenteile sowie diverse andere Relikte vergangener Zeiten zu entsorgen. Zusätzlich haben wir noch eine Wanne rostiger Atemregler, früher für die Ausbildung genutzt, heute aber höchstens taugend um die Werkstatt auszublasen, aussortiert. Ob wir sie verschenken, entsorgen oder sonst etwas damit anstellen werden wir in der Verwaltung diskutieren.

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Erstaunlich auch, dass in unserer kleinen Werkstatt 10 Hämmer ein Zuhause hatten. 4 Stück davon haben wir behalten, die anderen in eine "zu verschenken" Kiste in den Aufenthaltsraum gestellt. 20201017 123443

Liebevoll erweiterte Tibor das Regal an der Wand zum Kompressorraum, so dass wir nun einen kompletten Regalboden mehr Platz haben.20201017 095712

 

Da wir zu dieser Gelegenheit auch die gesamte Werkstatt ausgeräumten, nutzen wir die Gelegenheit die Wand hinter der Werkbank mit einem Brett zu verkleiden. Somit lassen sich nun dynamisch Werkzeuge anbringen und sind immer schnell gefunden. Vielen Dank an die Firma Holzarbeit Schmeiser für die Bretter.

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Und schon nach gut 24 gemeinsam geleisteten Arbeitsstunden erstrahlt die Werkstatt in neuem Glanz. Alles ist nun gut geordnet und an seinem Platz. Ich danke den Helfern ganz herzlich!

Trennung Füllschrank von Partialschrank

In Kürze:

Letzten Samstag habe ich die lange geplante Trennung zwischen Pressluft-/Nitrox Füllschrank und dem Partialschrank durchgeführt.

Für Pressluft- und Nitrox Taucher ändert sich dadurch nichts. Für Nutzer des Partialschranks ist dadurch lediglich eine Funktion verloren gegangen. Deshalb ist eine Neueinweisung in die Anlage nicht notwendig.

Alte anlage

 
       Partialschrank ohne pressluft 

Was hat sich geändert?

Bislang war im Pressluft-Strang ein Abzweig verbaut, der das Gas direkt in den Partialschrank weiter leitete. Dadurch stand der Komfort zur Verfügung, die per Partialmethode gefüllte Flasche zum Ende einfach mittels Umlegen eines Ventils mit Pressluft zu toppen.

Was sich zunächst sehr komfortabel anhört, führt aber zum einen zu erhöhten Material- und damit auch Wartungskosten: Es wird ein zusätzliches Manometer, eine Rückschlagventil und 2 weitere Ventile benötigt. Mit der Zeit waren sowohl das Rückschlagventil, wie auch das Regulierventil defekt und müssten für zusammen etwa 250€ getauscht werden.

Wichtiger als die Wartungskosten sind allerdings die Risiken, die ein solcher Aufbau einführt: Ist das Rückschlagventil defekt, so besteht die Gefahr, dass reiner Sauerstoff in Anlagenteile strömt, die dafür nicht vorgesehen sind. Ebenso besteht die Gefahr, dass bei defektem Regulierventil Pressluft unbemerkt in das Partialgemisch strömt.

Letzteres ist uns sogar zuletzt passiert: In der Annahme 100% Sauerstoff zu füllen, fiel uns das defekte Regulierventil nicht auf. Als wir in der nächsten Woche nach 5 Stunden fahrt am Attersee standen, staunten wir nicht schlecht, als die 100% Füllung nur noch zu ca. 70% aus Sauerstoff bestand. Der Tauchtag fiel ins Wasser und wir haben erst mal das Gemisch ablassen und an der nächsten Tauchbasis korrekt füllen müssen. Und das war noch der Gut-Fall! Viele Taucher kontrollieren ihr 100% Gemisch nicht, da die Chance einer Fehlmischung vermeintlich gering ist - eine grobe Fehleinschätzung wie unser Beispiel zeigt. Das hätte direkt zu einem Dekompressionsunfall führen können.

Auch viele professionelle Tauchbasen halten die Gas-Stränge getrennt. Das habe ich mir zum Beispiel genommen und aus obigen Gründen die Trennung vorgenommen.

Nun muss man zum Toppen mit Pressluft die Flasche vom Partialschrank trennen und am Pressluft-Füllstrang anschließen.

Beim Umbau ist mir ein weiteres Leck in einem Ventil im Pressluft-Schrank aufgefallen, dass ich bei der Gelegenheit auch gleich tauschte.

Gut Luft und liebe Grüße aus der Werkstatt!

 

 

Clubhaus geschlossen, alle Vereinstätigkeiten pausiert

Liebe Mitglieder,
 
leider ist die Situation in der Coronakrise immer noch angespannt. Dies hat uns dazu veranlasst, bis auf weiteres das Clubhaus geschlossen zu halten.
Des Weiteren haben wir den Arbeitsdienst, das Jubiläum, die Maifeier und das Antauchen, sowie die komplette Ausbildung ausgesetzt.
Wir werden das zu einem späteren Zeitpunkt nachholen.
 
Wir halten uns hier an die Vorgaben der Landesregierung.
Ebenso möchten wir Euch nochmals darum bitten, die Richtlinien der Verbände zu beachten. Die meisten Gemeinden haben ihre Baggerseen ja sowieso geschlossen.
Bleibt solidarisch und vor allem gesund.
 
Herzliche Grüße
für den Vorstand und die Verwaltung
Bernd und Thomas
 
 

Reparatur Nx Kaskade

Tibor und ich haben gestern das defekte Ventil der Nx Kaskadenflasche 1 getauscht. 

Nun sollte der Füllbetrieb wieder über alle 3 Nitrox Kaskadenflaschen möglich sein.

Bei der Gelegenheit haben wir auch eine weitere kleine Leckage in der Druckluftstrecke gefunden. Entsprechende Ersatzteile werde ich nächste Woche bestellen.

Ein neues Ventil in der Nx Kaskade

Liebe Grüße vom Gerätewart!

 

Schinkenessen2020

Traditionelles Schinkenessen und Reisevortrag Curacao von Frank

Am Freitag den 17.01.2020 trafen wir uns zu Beginn des Jahres zum traditionellen Schinkenessen im Clubhaus.

 

In diesem Jahr hatten wir als besondere Zugabe einen interessanten Vortrag von Frank über seine Reise und seine Tauchgänge auf Curacao.

So konnten wir bei einem deftigen badischen Essen die karibischen Eindrücke gewinnen und geniessen.

Vielen Dank an Frank und alle Helfer und Spender.

 

 

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